Barbu card game - 4 Spieler, 52 cards, Schwer difficulty

Barbu

Ein französisches Stichspiel mit mehreren Kontrakten, bei dem jeder Spieler sieben verschiedene Kontrakte mit einzigartigen Zielen und Wertungen durchspielen muss.

4 Spieler 52 karten Schwer Hoch strategie Lang 5/10 beliebtheit

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♠ Kurzreferenz
Ziel
Erziele die wenigsten Strafpunkte über alle sieben Kontrakte.
Aufbau
  1. Vier Spieler, alle 52 Karten ausgeben (je 13).
  2. Geber wählt einen seiner ungespielten Kontrakte.
  3. Nicht-Geber dürfen den Geber vor dem Spiel verdoppeln.
Dein Zug
  1. Führe eine Karte; andere müssen bedienen, wenn möglich.
  2. Die höchste Karte der geführten Farbe gewinnt den Stich.
  3. Wertung basierend auf den Regeln des aktiven Kontrakts.
Wertung
  • Negative Kontrakte bestrafen Stiche, Herzen, Damen, den Herz-König oder den letzten Stich.
  • Domino belohnt das Erste-Rausgehen und bestraft den Letzten.
Tipp: Wähle Kontrakte passend zu deiner Hand und verdopple den Geber, wenn du siehst, dass er Schwierigkeiten hat.
♠ ♥ ♦ ♣

Regeln

Barbu ist ein französisches Kartenspiel mit mehreren Kontrakten, bei dem jeder Spieler im Laufe eines vollständigen Spiels sieben verschiedene Kontrakte durchspielen muss. Jeder Kontrakt hat einzigartige Ziele, die vom Vermeiden von Stichen bis zum Sammeln bestimmter Karten reichen.

Ziel

Erziele die wenigsten Strafpunkte (oder die meisten Bonuspunkte) über alle sieben Kontrakte im Laufe des Spiels. Jeder Spieler ist einmal Geber und muss alle sieben Kontrakte wählen und spielen.

Vorbereitung
  1. Spieler: 4 Spieler.
  2. Deck: Standard 52-Karten-Deck.
  3. Geben: Gib alle 13 Karten an jeden Spieler.
  4. Kontrakte: Jeder Geber muss während seiner Geberphase alle sieben Kontrakte einmal spielen. Die sieben Kontrakte sind: Keine Stiche, Keine Herzen, Keine Damen, Kein Herz-König, Kein letzter Stich, Barbu (alle negativen Kontrakte kombiniert) und Domino.
Spielablauf
  1. Schritt 1: Der Geber wählt einen seiner verbleibenden ungespielten Kontrakte für die Runde.
  2. Schritt 2: Vor dem Spiel darf jeder Nicht-Geber die Wertung des Gebers für diesen Kontrakt verdoppeln, und der Geber darf bei jedem einzelnen Spieler rekontrieren.
  3. Schritt 3: Spieler spielen normales Stichspiel und bedienen die Farbe, wenn möglich. Die höchste Karte der geführten Farbe gewinnt jeden Stich, sofern der Kontrakt nichts anderes vorgibt.
  4. Schritt 4: Nach allen 13 Stichen werden Punkte gemäss den Regeln des gewählten Kontrakts gezählt.
  5. Schritt 5: Die Geberrolle wechselt, nachdem der aktülle Geber alle sieben Kontrakte gespielt hat.
Punktewertung
  • Keine Stiche: -2 Punkte pro genommenem Stich.
  • Keine Herzen: -2 Punkte pro genommener Herzkarte.
  • Keine Damen: -6 Punkte pro genommener Dame.
  • Kein Herz-König: -20 Punkte für das Nehmen des Herz-Königs.
  • Kein letzter Stich: -20 Punkte für das Gewinnen des letzten Stichs.
  • Barbu: Alle oben genannten negativen Wertungen in einer Hand kombiniert.
  • Domino: +5 fürs Erste-Rausgehen, +2 für Zweiter, -2 für Dritter, und -5 für Letzter.
Varianten
  • Trumpf-Kontrakt: Manche Gruppen fügen einen positiven Kontrakt hinzu, bei dem eine Trumpffarbe gewählt wird und man Punkte für genommene Stiche erhält.
  • Angepasste Wertung: Punktwerte können für jeden Kontrakt angepasst werden, um die Balance des Spiels zu verändern.
  • Fünf Kontrakte: Eine kürzere Version mit nur fünf statt sieben Kontrakten.
Tipps und Strategien
  • Wähle Kontrakte strategisch basierend auf deiner Hand. Wenn du wenige Herzen hast, ist der Keine-Herzen-Kontrakt eine gute Wahl.
  • Nutze das Verdoppeln weise. Wenn du glaubst, dass der Geber mit einem Kontrakt Schwierigkeiten haben wird, kann Verdoppeln die Wertung stark beeinflussen.
  • Bei Keine Stiche versuche, früh eine Farbe zu leeren, um bei zukünftigen Vorgaben abwerfen zu können.
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Tipps & Strategie

Passe deine Kontraktwahl an die Stärke deiner Hand an. Eine Hand voller niedriger Karten ist perfekt für Keine Stiche, während eine herzfreie Hand Keine Herzen leicht macht.

Der Verdopplungs-Mechanismus ist das Herzstück der Barbu-Strategie. Zu wissen, wann man den Geber verdoppelt (und wann nicht), basierend auf der eigenen Hand, kann massive Punkteverschiebungen erzeugen.

Wissenswertes & Fun Facts

Der Name Barbu bedeutet wörtlich 'bärtig' auf Französisch und bezieht sich auf den Herz-König, der die gefährlichste Karte im namensgebenden Kontrakt des Spiels ist.

How many different contracts must each dealer play during their turn in a standard game of Barbu?

Geschichte & Kultur

Barbu stammt aus Frankreich und wurde zu einem beliebten Gesellschaftskartenspiel in ganz Europa. Es wird manchmal Tafferan oder Le Barbu genannt, was 'der Bärtige' bedeutet, ein Spitzname für den Herz-König.

Barbu ist ein fester Bestandteil der französischen Kartenspielkultur und hat sich in wettbewerbsorientierten Kartenspielkreisen weltweit als Test vielseitiger Stichspiel-Fähigkeiten verbreitet.

Varianten & Hausregeln

Manche Gruppen fügen einen positiven Trumpf-Kontrakt hinzu, um die negativen auszugleichen, oder passen die Punktwerte für jeden Kontrakt an die Vorlieben ihrer Gruppe an.

Füge Kontrakte hinzu oder entferne sie, um die Spiellänge anzupassen, oder führe einen positiven Kontrakt wie Trumpf ein, bei dem Spieler Punkte für genommene Stiche erhalten.

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