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Bei Google Play herunterladen- 2-8 Spieler mit einem Standard-52-Karten-Deck.
- Jeder Spieler platziert einen Einsatz.
- 2 Karten an jeden Spieler austeilen; Geberkarten liegen verdeckt.
- Twist (nehmen), um eine weitere Karte zu erhalten.
- Stick (halten), wenn man 15 oder mehr hat.
- Buy (kaufen), um den Einsatz zu erhöhen und eine Karte zu erhalten.
- Fünf Karten ohne Überschreiten ist ein Fünf-Karten-Trick (zahlt 2:1).
- Pontoon (Ass + 10-Wert-Karte) zahlt 2:1.
- Fünf-Karten-Trick zahlt 2:1 und schlägt normale 21.
- Bankhalter gewinnt alle Gleichstände.
Regeln
Pontoon ist die britische Hausvariante von Blackjack mit mehreren wichtigen Unterschieden, die es herausfordernder und spannender machen. Es gibt keine offene Geberkarte, Spieler können keine Geberkarten bis zum Ende sehen, und die beste Hand, eine natürliche 21 aus zwei Karten, heisst Pontoon. Ein Fünf-Karten-Trick (fünf Karten ohne Überschreiten) schlägt ebenfalls alle normalen Hände.
Ziel
Einen Handwert näher an 21 als der Geber erreichen, ohne 21 zu überschreiten. Pontoons (natürliche 21er) und Fünf-Karten-Tricks zählen als Prämienhände.
Vorbereitung
- Spieler: 2 bis 8 Spieler (einschliesslich des Bankhalters im Heimspiel oder gegen einen Hausgeber im Casino).
- Deck: Standard-52-Karten-Deck (oder zwei Decks für mehr Spieler).
- Austeilen: Jeder Spieler erhält 2 Karten. Beim Heim-Pontoon liegen beide Karten des Gebers verdeckt. Beim Casino-Pontoon erhält der Geber keine Karten, bis alle Spieler gehandelt haben.
Spielablauf
- Pontoon: Eine Hand aus einem Ass und einer 10-Wert-Karte ist ein Pontoon und zahlt automatisch 2:1.
- Twist: Das Äquivalent von Nehmen: eine weitere Karte anfordern.
- Stick: Das Äquivalent von Halten: die aktülle Hand behalten. Man muss mindestens 15 haben, um zu halten.
- Buy: Das Äquivalent von Verdoppeln: den Einsatz erhöhen (um einen beliebigen Betrag bis zum Doppelten) und eine weitere verdeckte Karte erhalten. Man kann bei jeder Hand mit 2, 3 oder 4 Karten kaufen.
- Teilen: Wenn die ersten beiden Karten denselben Rang haben, dürfen sie in zwei separate Hände aufgeteilt werden.
- Fünf-Karten-Trick: Wer fünf Karten hält, ohne zu überschreiten (über 21), gewinnt automatisch mit einem Fünf-Karten-Trick, der alle normalen Hände schlägt, aber gegen einen Pontoon verliert.
Punktewertung
- Kartenwerte: Zahlenkarten haben Nennwert, Bildkarten zählen 10, Asse zählen 1 oder 11.
- Handhierarchie: Pontoon schlägt Fünf-Karten-Trick, Fünf-Karten-Trick schlägt 21, und 21 schlägt niedrigere Werte.
- Pontoon zahlt: 2:1 auf den Spielereinsatz.
- Fünf-Karten-Trick zahlt: 2:1 auf den Spielereinsatz.
- Gleichstand: Der Bankhalter gewinnt alle Gleichstände im Heim-Pontoon.
Varianten
- Malaysisches Pontoon: Verwendet andere Teilungs- und Verdoppelungsregeln, verbreitet in südostasiatischen Casinos.
- Spanisches Pontoon: Kombiniert Pontoon-Regeln mit einem spanischen Deck (ohne 10er), ähnlich wie Spanish 21.
Tipps und Strategien
- Bei 14 oder weniger immer twisten, da man erst ab 15 halten darf.
- Die Fünf-Karten-Trick-Regel bedeutet, dass niedrige Hände weiter gezogen werden sollten: fünf kleine Karten schlagen eine normale 20.
- Da der Bankhalter Gleichstände gewinnt, muss man aggressiver spielen als beim Standard-Blackjack.
Tipps & Strategie
Die Fünf-Karten-Trick-Regel ändert alles: Bei niedrigen Werten weiter twisten, denn fünf Karten unter 21 schlagen jede normale Hand. Da Gleichstände an den Bankhalter gehen, muss man aggressiv spielen.
Die verdeckten Geberkarten und die Fünf-Karten-Trick-Regel machen Pontoon volatiler als Blackjack. Aggressives Spiel wird belohnt, da Gleichstände an den Bankhalter gehen und Fünf-Karten-Tricks eine Prämie zahlen.
Wissenswertes & Fun Facts
Der Begriff 'Pontoon' soll die falsche Aussprache britischer Soldaten von 'Vingt-et-Un' (einundzwanzig auf Französisch) sein, verzerrt durch Schützengraben-Slang während des Ersten Weltkriegs.
What is the minimum hand total a player must have before they are allowed to stick in Pontoon?
Geschichte & Kultur
Pontoon wird in Grossbritannien seit mindestens dem Ersten Weltkrieg gespielt, als Soldaten das französische Spiel Vingt-et-Un anpassten. Der Name 'Pontoon' ist vermutlich eine Verballhornung von 'Vingt-et-Un'.
Pontoon ist tief in der britischen Kartenspielkultur verankert und bleibt eines der beliebtesten Heim-Kartenspiele in Grossbritannien und Australien.
Varianten & Hausregeln
Malaysisches Pontoon ist in südostasiatischen Casinos mit geänderten Teilungsregeln beliebt, während Heimversionen oft die Bankhalterrolle unter den Spielern rotieren.
Für Heimspiele die Bankhalterrolle rotieren, sodass jeder Spieler den Hausvorteil erhält. Zwei Decks für Gruppen mit mehr als fünf Spielern verwenden.